Naturmaterialien für unsere Biomatratzen


Natürlich schlafen auf unseren Matratzen aus Naturmaterialien

Stroh

Lange Zeit diente in Europa Stroh als Bettstroh oder als Füllung für Matratzen. Da aber die langen Halme schnell brachen, wurde das Lager hart und unbequem. Heute erlebt das Naturprodukt in Strohkernmatratzen eine kleine Renaissance:

Strohkern-Matratzen werden ganz aus Naturmaterial gefertigt, wobei die Hauptschichtung aus gepresstem, kieselsäurehaltigem Roggenstroh besteht. Anderes Stroh ist nicht rottungsbeständig.

Beim Verarbeitungsprozess wird das Stroh zuerst gereinigt und von anderen Substanzen befreit (entstaubt), dann gedämpft und zu einer Matte gepresst. Leider legen auch manche Hersteller keinen großen Wert auf die entsprechende Säuberung des Materials, vor der Verarbeitung.

Das Stroh auf etwa einen Viertel des ursprünglichen Volumens zusammengepresst wird, erhält die Matratze ihre Festigkeit.

Sandwichmatratzen haben eine Strohkern der z.B. von Latex- oder Naturfaserschichten umgeben ist. Ferner gibt es latexierten Kokos. Dabei handelt es sich um in Kautschuk getränkte Kokosfasern. Durch diese Behandlung entsteht ein mittelfester, dauerhaft elastischer und gleichzeitig formbeständiger Matratzen-Kern.

Roggenstroh ist eine der atmungsaktivsten Strohsorten, die es gibt! Es besitzt bereits eine Feuchtigkeit von 6 - 8 % und kann wiederum 10 - 12 % Feuchtigkeit aufnehmen und tagsüber wieder abgeben. Dadurch ist der sehr gute Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich gewährleistet.

Stroh ist ein natürlicher Ruhepol für die menschlichen Sinne. Rutengeher betonen immer wieder die abschirmende Wirkung von gepressten Roggenstroh-Matten gegenüber geologischen Störzonen.

Eigenschaften einer Strohmatratze

  • besonders atmungsaktiv
  • hervorragend Feuchtigkeitsregulierend
  • schafft ein sehr trockenes Schlafklima
  • speichert abstrahlende Wärme
  • guter Temperaturausgleich, wärmt gut (Stroh wurde früher als Isolation in Häusern verwendet
  • hat eine einzigartige Federungscharakteristik
  • hervorragende Stabilität, die die Wirbelsäule des Schlafenden optimal lagert
  • wirkt auf homöopathische Weise gegen Kieselsäuremangel
  • abschirmende Wirkung gegen geopathologische Strahlung
  • weder mit Pestiziden noch mit Insektiziden behandelt
  • keine Rottung oder Schimmelbildung

Die Pflege einer Strohmatratze ist nicht weiter schwierig: Sie benötigt eine feste Unterlage um ihre Form zu wahren, sollte regelmäßig gewendet und ausgelüftet werden.



Torf-Wolle-Produkte

30% Torffaser und 70% Schafschurwolle

Steppdecken, Kissen, Unterbetten, Schlafsäcke und Trägerschlafsäcke für Kinder


  • aktiv wärmend
  • Heilungsprozesse unterstützend
  • vorbeugend für Gesunde

Schon 1920 regte Rudolf Steiner an, Textilien aus Torffasern herzustellen, da diese wärmer seien als Wolle und eine gewisse Strahlenschutzwirkung hätten.

In den letzten Jahren ist das Interesse an unseren Torf-Wolle-Produkten in breiten Bevölkerungsschichten ständig gewachsen. Die wohltuenden Wirkungen der Torffaser sprechen für sich. Ausgangsprodukt für die sanadorm Torf-Wolle-Produkte ist die Blattscheide der Wollgraspflanzen.
Sie ist besonders langfaserig und stammt aus Hochmooren in Südschweden. Diese spezielle Faser wird mit unbehandelter Schafschurwolle gemischt und zu Vliesen bzw. Garnen verarbeitet.


Die Torffasern haben sehr gute biologische Eigenschaften:

  • Sie sind besonders wärmedämmend und feuchtigkeitsregulierend.
  • Sie laden sich statisch kaum auf. Sie binden und neutralisieren Stoffwechselschlacken.
  • Die Huminstoffe im Torf wandeln bestimmte energiereiche Strahlung in langwellige Wärmestrahlung um.

Dadurch entsteht eine aktive Wärme, die man mit der Wirkung einer Infrarot-Lampe vergleichen kann.
Seit altersher werden in Moorbädern die heilsamen, vitalisierenden Wirkungen der Torfsubstanzgeschätzt, besonders bei rheumatischen Erkrankungen.

Nach Prof. Dr. Fritz Ewald ist torffaserhaltiges Gewebe daher in zweifacher Hinsicht nützlich:
"Es hilft vorbeugend dem gesunden Menschen und es unterstützt heilend die Gesundung des Kranken."

Mit naturwissenschaftlichen Methoden lassen sich die besonderen Wirkungen der Torffasern nur schwer fassen. So machen unsere Kunden auch immer wieder neue positive Erfahrungen.



Roggenstroh

Roggenstroh ist eine der atmungsaktivsten u. spreizfähigsten Strohsorten, die es gibt! Es besitzt bereits eine Feuchtigkeit von 6 - 8 % u. kann wiederum 10 - 12 % Feuchtigkeit aufnehmen u. tagsüber wieder abgeben. Dadurch ist der sehr gute Temperatur- u. Feuchtigkeitsausgleich gewährleistet.

Das Stroh, das wir für unsere Strohkernmatratzen verarbeiten, ist ausgesuchtes Stroh bester Qualität. Es wird weder mit Insektiziden noch mit Pestiziden behandelt. Haferstroh wird in der Strohkernmatratze “EXQUISIT” zur Verstärkung der Isolierfähigkeit als Kern eingearbeitet u. erhöht zusätzlich die Elastizität.

Vor der Verarbeitung wird das Stroh auf natürlichem Wege mit einem speziellen Hochdruckreiniger kräftig mit Luft gesäubert u. anschließend in einem aufwendigen Verfahren mittels großer Hitzeeinwirkung völlig keimfrei gemacht. (Hafer, Dinkel und Kokos im Austausch und Latex als Ergänzung)



Naturlatex

Naturlatex wird aus dem Milchsaft des Kautschukbaumes gewonnen. Naturlatex wird als fertiges Produkt (Schaum) in die Matratzen eingesetzt. Matratzen aus Naturlatex zeichnen sich durch dauerhafte Elastizität und hohe Rückstellkraft aus. Je Naturlatex im Vergleich zu synthetischem Latex in einer Matratze enthalten ist, desto elastischer und hochwertiger ist sie.

Naturlatexmatratzen verfügen über eine hervorragende Punktelastizität und sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen. Außerdem gelten sie als überaus robust, unermüdlich und langlebig. Eine weitere Eigenschaft ist die antiseptische Wirkung, die Hausstaubmilben und Bakterien weitgehend fernhält.



Kokos

Die Kokosfaser ist ein sehr robustes, nachgiebiges und stützendes Material. Das bedeutet, dass Sie mit einem Kokoskern mehr Stützkraft in der Matratze haben, das eignet sich besonders für Menschen die gern fester liegen oder die einen breiten Schulter – und/oder Beckenbereich haben.

Gerade für Bauchschläfer und Rückenschläfer ist diese gut geeignet, da der Kokoskern ein absinken der Wirbelsäule in das Hohlkreuz vermeidet. Durch diese Naturfaser erhalten Sie eine feste Schlafunterlage die Ihre Wirbelsäule gleichmäßig stützt und für ein angenehmes Schlafgefühl sorgt.

Was macht Kokos so besonders?

Die Kokosfaser wird aus der unreifen Kokosfrucht gewonnen. In dem langwierigen Prozess werden die Fasern von der Frucht abgelöst und im Nachgang verarbeitet. Die Kokosfaser besteht zu diesem Zeitpunkt zu 45% aus Lignin und zu 44% aus Zellulose, der Rest sind Wasseranteile. Der Zelluloseanteil der Faser macht Sie extrem robust, widerstandsfähig und vor allem reißfest. Die antimikrobielle Bestandteile in der Kokosnussfrucht z.B. Caprylsäure und Laurinsäure, sorgen automatisch für ein hygienischeres Schlafklima. Die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung von Kokosöl, Kokoswasser und auch Kokosfasern ist schon lange bekannt und wird vorwiegend im Wellness- und Ernährungsbereich eingesetzt.



Baumwolle

Eine wichtige Eigenschaft der Baumwolle, gerade auch für Matratzen, ist die Feuchtigkeitsaufnahme. Sie kann bis zu 32% ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen.

Wie allseits bekannt ist, ist Baumwolle eine Ressource, die hauptsächlich für die Produktion von textilen Stoffen, wie z.B. T-Shirts, Hosen, Jacken etc. genutzt wird. Da sie sehr schonend zur Haut und sehr widerstandsfähig ist, haben wir unsere Produkte größtenteils mit Baumwolle umhüllt.



Schafschurwolle

Warum Schafschurwolle?

Reine Schafschurwolle wurde - im Gegensatz zur "Schafwolle" - vom lebenden Schaf geschoren. Sie ist hochelastisch, temperaturausgleichend und klimaregulierend. Ein Kilogramm kann 300 Gramm Wasserdampf speichern! Außerdem besitzt sie ein gutes Selbstreinigungsvermögen, was durch Lüftung der Matratze gegeben ist.

Für einen gesunden, natürlichen Schlaf empfehlen wir grundsätzlich zu unseren Strohkernmatratzen ein Vollholz-Bett sowie Lattenrost frei von Metallen und Kunststoffen.